Nur
a Büd
erschienen
im März 2006 in der Ausgabe Nr. 23 des Kulturmagazins „REIBEISEN“
des Europa-Literaturkreises Kapfenberg, ISSN-Nr. 1810-0473
Nur
dei Büdl do
im Süwarahmen,
des locht mi so aun,
ois waunn
nix wa.
Nur
dei Büdl do
des losst mi traman,
wias no gwes’n wa,
die Zeit
mit dia.
Glei
von Aunfang an
host du mir jo g’foin,
und dein’ Temp’rament
bin i
vafoin.
Es
hot dei Klasse mi
so sehr iwazeigt,
dass i mi in dei G’schtö
hob schnö
valiabt.
Beim
erst’n Raundevu
woast du so aussaputzt,
und host glänzt ois wia,
fia mi
allan.
Doch
leida samma daunn
auf da Autobaun
a bissl schnölla g’wen
ois wia
ealaubt.
Plötzlich
host du di
- und des ohne mi -
uman Bam g’wicklt
in volla
Foat.
Wia
r i di g’segn hob,
woit i mit dia ins Grob,
doch der Abschleppdienst
hots net
erlaubt.
Dieses
Büd von Dia,
des wer i nimmer los,
wia du mit d’Scheinwerfa
no blinzlt
host.
Jetzt
hängt dei Büdl do
bei mir im Kraunkenhaus,
und in mein Herzn drin
schauts traurig
aus.
© Sabine Szukitsch